Interventionsleitfaden bei Grenzüberschreitungen

Wenn der Verdacht einer Grenzverletzung im Raum steht oder eine konkrete Grenzüberschreitung (mit-)erlebt wurde, ist es wichtig, einzuschreiten.

Dafür besteht ein Interventionsplan, der beschreibt, wer in einem solchen Fall informiert werden muss und wie vorgegangen werden soll, um Gefährdungen oder übergriffiges Verhalten schnellstmöglich zu beenden und weitere Gewalt zu verhindern. Der Schutz von Betroffenen und die Sicherstellung von Hilfen und Unterstützung haben dabei oberste Priorität.

Der Interventionsleitfaden gibt Ihnen "im Fall des Falles" Handlungssicherheit.

Zentral wichtig:

Die Verfahrensleitung liegt auf der Leitungsebene. Alle Maßnahmen müssen mit ihr abgestimmt sein.
Im Fall der Kirchengemeinde liegt die Leitung bei der Gemeindepfarrerin / dem Gemeindepfarrer. Bei Aktivitäten der Pfarrei hat die jeweils verantwortliche hauptamtliche Person die Leitung.
Ist diese Person nicht erreichbar oder ist selbst in den Fall involviert, ist der zuständige Dekan (aktuell Dekan Frank Kreiselmeier, Email frank.kreiselmeier@elkb.de, Telefon: 0821-45017400) zu kontaktieren.

Grundsätze der Intervention sind:

  • Alle Beteiligten im Blick behalten
  • Keine alleinigen Entscheidungen
  • Informierten Personenkreis klein halten, um handlungsfähig zu sein

Konkretes Vorgehen:

  • Ruhe bewahren
  • Leitung (der Gemeinde / der Veranstaltung) informieren
  • Beratung bei der Meldestelle der ELKB einholen
  • Dokumentieren, was wann passiert ist und welche Schritte getätigt wurden